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Stundenlang vor dem Bildschirm: Wie Sie die Augen Ihrer Kinder schützen

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Stundenlang vor dem Bildschirm: Wie Sie die Augen Ihrer Kinder schützen

Notre expert

Spielekonsolen, Flachbildfernseher, Tablets, Laptops und Smartphones:

Einen Grossteil ihrer Freizeit verbringen Kinder und Jugendliche mittlerweile vor Bildschirmen. Mit bedenklichen Folgen, denn die Bildschirmzeit Heranwachsender wurde mittlerweile mit einer Vielzahl an späteren Beeinträchtigungen in Verbindung gebracht. Nicht nur mit Konzentrationsschwächen wie ADHS scheint die Bildschirmzeit in Zusammenhang zu stehen. Dasselbe gilt für Schlafstörungen, Verzögerungen der kognitiven Entwicklung und Sehschwächen. Letztere betreffen seit Jahren zunehmend mehr Kinder und Jugendliche. Zur Vorbeugung bieten sich unterschiedliche Massnahmen an.

Zu 50 Prozent lebensstilabhängig

Weltweit nimmt die Anzahl aller Kurzsichtigen besonders in den jüngeren Generationen seit Anbruch des Digitalzeitalters dramatisch zu. Augenärzte diskutieren als Ursache vor allem die permanente Smartphone-Nutzung. Aber auch Tablets und Computer wirken sich negativ auf die Augen aus. Besonders im frühen Kindesalter birgt übermässige Bildschirmzeit die Gefahr einer Kurzsichtigkeit. Laut Studien hängt das Risiko für Fehlsichtigkeiten zu rund 50 Prozent vom Lebensstil ab. Starren Kindern unter drei Jahren beispielsweise vermehrt auf Computerbildschirme, wächst der Augapfel irreversibel in die Länge. Die Augenentwicklung ist im Alter von zwölf Jahren abgeschlossen – lässt sich aber positiv beeinflussten, wenn sehschwache Kinder rechtzeitig eine Brille tragen. Dank des umfangreichen Sortiments gibt es mittlerweile für jedes Bedürfnis das richtige Brillenmodell zu kaufen.

Bei Früherkennung reversibel

Kindliche Fehlsichtigkeiten gelten bis zu einem Alter von sieben Jahren als teil-reversibel. Deshalb ist die Früherkennung bei kindlicher Sehschwäche alles entscheidend. Aber auch Bildschirmzeitbeschränkungen und Schutzmassnahmen für die Augen können sich positiv auf den Verlauf auswirken. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt als Bildschirmzeitbeschränkung für Kinder zwischen zwei und vier Jahren eine Stunde pro Tag. Unter zwei Jahren setzen Eltern idealerweise ein komplettes Bildschirmverbot durch. Smartphones wollen viele Augenärzte nicht vor dem zwölften Geburtstag in Kinderhänden sehen.

Gesunde Augen trotz Bildschirm-Belastung

Damit Bildschirme Kinderaugen nicht irreversibel schädigen, stellen Eltern am besten einen Low Blue Light Modus an den zugehörigen Geräten ein. Ausserdem sind Monitorbrillen eine empfehlenswerte Anschaffung, um die Augen vor Blaulichtstrahlung zu schützen. Anpassungen der Kontrast- und Helligkeitseinstellungen können sich ebenfalls augenschonend auswirken. Davon abgesehen sollte der Abstand zu den künstlichen Bildern zumindest 70 Zentimeter betragen. Idealerweise fällt der Blick von schräg oben auf den Bildschirm. Monitorpausen sind alle 15 Minuten empfehlenswert. Die Kinder fokussieren in diesen Unterbrechungen am besten einen Gegenstand in der Ferne oder lassen den Blick zum Fenster hinaus schweifen. Um ihre Funktionen erfüllen zu können, brauchen die Augen zudem natürliches Licht und Sauerstoff. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Eltern den regelmässigen Gang an die frische Luft fördern und notfalls sogar belohnen.

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