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Kotwannen: Hygiene im Kaninchenstall leicht gemacht

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Kotwannen: Hygiene im Kaninchenstall leicht gemacht

Notre expert

Kaninchen zählen gerade bei Familien mit Kindern zu den beliebtesten Haustieren überhaupt. Sie werden meist sehr zutraulich und können auch in der Wohnung problemlos gehalten werden. Allerdings werden Kaninchen nicht stubenrein. Wenn sie dann in ihrem Käfig ihr Geschäft verrichten, kann der Urin in das Holz eindringen. Das führt mittelfristig nicht nur dazu, dass sich ein unangenehmer Geruch verbreitet, sondern der Käfig/Stall kann auch anfangen zu modern. Um dies zu verhindern und die Reinigung des Kaninchenstalls zu erleichtern, empfiehlt sich die Verwendung einer herausnehmbaren Kotwanne.

Einsatz für den Kaninchenstall

Bei einer Kotwanne oder auch Kotschublade, wie sie im Handel häufig genannt wird, handelt es sich um eine flache Schale aus Kunststoff oder Metall. Sie ist wasserundurchlässig und verfügt über einen Rand, der das Herausscharren der Einstreu verhindert. Bei Bedarf kann die Kaninchenkotwanne ganz einfach aus dem Käfig herausgenommen werden, um sie zu reinigen. Da Kotwannen in den unterschiedlichsten Grössen und Höhen erhältlich sind, kann problemlos ein Modell gewählt werden, das die gesamte Grundfläche des Kaninchenkäfigs schützt. Lediglich hinsichtlich des Materials bestehen einige Unterschiede zwischen den Artikeln. Sowohl Kunststoff als auch Metall haben Vor- und Nachteile, die vor dem Kauf abgewogen werden sollten.

Kotwannen aus Kunststoff

Die meisten Kaninchenkotwannen, die im Tierhandel angeboten werden, bestehen heutzutage aus Kunststoff. Dieses Material ist sehr leicht, sodass sich die Kotwanne problemlos aus dem Käfig heben lässt. Dadurch können auch Kinder bei der Pflege des Kaninchens und seines Stalls herangezogen werden. Gleichzeitig sind Kotwannen aus Kunststoff auch äusserst robust und einfach zu reinigen. Allerdings kann das Plastikmaterial im Laufe der Zeit durch die Krallen des Kaninchens etwas zerkratzt werden. In diesen Kratzern können sich Bakterien festsetzen, die die Wanne unansehnlich machen und zu Gerüchen führen. Ein Austausch gegen eine neue Kotwanne stellt aber keine grosse Belastung dar, da die Kunststoffwannen vergleichsweise preisgünstig sind. Kaninchen bevorzugen in der Regel Kunststoffwannen, da das Material auch an kühlen Tagen eine angenehme Temperatur behält. Dadurch fühlt sich die Wanne auch an Wintertagen nicht unangenehm an den Pfoten des Kaninchens an.

Kotwannen aus Metall

Der entscheidende Vorteil von Kaninchenkotwannen aus Metall ist ihre Stabilität. Das Material nimmt dabei aber durchaus die Umgebungstemepratur an. Es ist deshalb bei der Verwendung einer Metallkotwanne wichtig, die Pfoten des Kaninchens durch eine dicke Schicht Einstreu zu schützen. Damit die Einstreu nicht herausgescharrt werden kann und die Umgebung verschmutzt, sollte die Kotwanne einen vergleichsweise hohen Rand haben. Ausserdem erhöht sich dadurch natürlich der Verbrauch an Einstreu. Kotwannen aus Metall sind ebenfalls leicht zu reinigen, aber deutlich schwerer als Kunststoffwannen. Sofern sie verzinkt sind, besteht auch ein guter Rostschutz, sodass sie sehr langlebig sind. Falls das Kaninchen beim Scharren aber die Zinkschicht zerkratzt, kann es rasch zu Rostflecken kommen. Wenn die Kotwanne deshalb ersetzt werden muss, schlägt sie mit einem vergleichsweise hohen Preis zu Buche.

Reinigung der Kotwanne

Für die Gesundheit des Kaninchens ist es unerlässlich, die Kotwanne regelmässig zu säubern. Das ist aber glücklicherweise denkbar einfach. Zunächst wird die Kaninchenkotwanne aus dem Käfig genommen und die Einstreu entfernt. Danach wird die Kotwanne mit lauwarmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel ausgewaschen. Hartnäckige Rückstände können auch mit einem handelsüblichen Entkalker entfernt werden. Danach wird die Kotwanne gründlich mit klarem Wasser ausgespült, abgetrocknet und mit frischer Einstreu befüllt.

Von einer Kotwanne profitieren Kaninchen und ihre Halter gleichermassen. Sie sorgen für Hygiene im Kaninchenkäfig und beugen unangenehmen Gerüchen vor.

Fotoquelle: Lagerdirekt.ch

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