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Windeln und Schnuller: eine erfolgreiche Abgewöhnung

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Windeln und Schnuller: eine erfolgreiche Abgewöhnung

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                                     Dieser Artikel wurde von 
                          Crossing Borders redigiert!


Die Abgewöhnung von Schnuller und die Übergangsphase aus den Windeln, kann bei Kleinkindern und Eltern gleichermassen Stress verursachen. Es ist wichtig, möglichst sanft und schonend eine solche Abgewöhnung anzugehen. Besonders wichtig ist dabei, dass Eltern bei der Wahl Ihrer Methode unterstützt werden, am besten mit der Hilfe der Kita oder anderen Spezialisten.

Artikel Windeln und Schnuller


Hier sind ein paar Tipps für einen erfolgreichen Übergang aus den Windeln:

  • Seien Sie ein Vorbild für Ihr Kind. Demonstrieren Sie ihm wie Sie selbst auf die Toilette gehen. Lassen Sie Ihr Kind die Spülung betätigen. Das ist für viele Kleinkinder sehr aufregend!
  • Falls ihr Kind das Töpfchen nicht gerne hat oder falls Sie lieber diesen nicht nutzen möchten, dann kaufen Sie sich einen Kinder-Toilettenring, damit sich Ihr Kind darauf abstützen kann. Es gibt viele tolle Farben und Muster, wenn Sie es mit Ihrem Kind zusammen einkaufen, wird das ein aufregendes und positives Erlebnis!
  • Kleider, welche sich leicht an- und ausziehen lassen, ermuntern ihr Kind selbstständiger zu sein. Andererseits ist es sehr entmutigend für ein Kind, wenn es sich nach dem «Geschäft» die Hose nicht mehr selbst anziehen kann.
  • Geduld ist sehr wichtig. Machen Sie Ihrem Kind aufmunternde Komplimente bei einem Erfolg, aber kritisieren Sie das Kleinkind auf keinen Fall. 
  • Begleiten Sie Ihr Kind auf die Toilette und kreieren Sie eine ungezwungene, lockere Atmosphäre. Setzen Sie Ihr Kind nicht unter Druck, wenn nichts kommt – kommt nichts.


Bis das Kind in der Nacht trocken bleibt, ist es oftmals ein langer Weg, welcher viel Geduld von den Eltern erfordert. Das Gespür muss sich zuerst noch entwickeln, wann die Blase voll ist. Schaffen Sie sich am besten eine Auflage an, die die Matratze von der Feuchtigkeit schützt und machen Sie sich keinen Druck, die Windeln dürfen nachts ruhig noch eine Weile an bleiben!

Schnuller Abgewöhnung

Spätestens mit dem Beginn des dritten Lebensjahrs wird Eltern oft empfohlen, einen endgültigen Abschied des Schnullers vorzunehmen. Natürlich hängt aber der richtige Zeitpunkt hauptsächlich von Ihrem Kind ab! Die Entwöhnung wird oftmals schwerer, je älter das Kind wird und Gebiss-Schäden können entstehen. Für viele Eltern ist es am einfachsten, die Abgewöhnung vor dem ersten Geburtstag vorzunehmen, da Ihr Baby noch klein ist und es noch keine starken Gefühle mit dem Nuggi verbindet.
Das Milchgebiss ist im Alter von drei Jahren bereits vollständig ausgebildet. Damit Kiefer und Zähne sich weiterhin optimal entwickeln, ist es wichtig, dass sich das Kleinkind von seinem geliebten Schnuller verabschiedet.

Übrigens: Schon um den zweiten Geburtstag nimmt mit dem Erlernen des Kauens der Saugreflex allmählich ab. Einfach verstecken sollten Sie den Schnuller nicht, ansonsten sucht sich Ihr Kleinkind höchstwahrscheinlich einen Ersatz, zum Beispiel den Daumen.

Tipps zur Abgewöhnung

  • Lassen Sie Ihrem Kind den Schnuller anfangs noch für die Nacht. Es macht Sinn die Abgewöhnung in mehreren Etappen durchzuführen. 
  • Ablenkung hilft, wie fast immer. Lesen, backen, Ausflüge unternehmen, basteln, im Garten spielen – die Abgewöhnung kann sogar Spass machen! 
  • Den endgültigen Abschied des Nuggis sollten Sie in einer Phase vollziehen, in der sonst nichts Neues oder Aufreibendes passiert, dass das Kind zusätzlich unter Stress setzen könnte. 
  • Ein neues Ritual vor dem Einschlafen hilft, wie zum Beispiel, eine Gute-Nacht-Geschichte oder ein Lied beruhigt ihr Kind und lässt es den einst so wichtigen Schnuller schneller vergessen.
  • Eines Nachts könnte auch die «Nuggi-Fee» heimlich gekommen sein und den Schnuller einem anderen Kind gebracht haben. Dafür hinterlässt die «Nuggi-Fee» selbstverständlich gerne ein kleines Geschenk dort, als Dank. Wichtig ist, reden Sie mit Ihrem Kind vorher darüber! 
  • Natürlich hilft auch herzliches Kuscheln, da denkt sowieso niemand mehr an einen «Nuggi»!
    Damit diese Übergangsphasen erfolgreich gemeistert werden ist es wichtig, dass Eltern unterstützt werden. Reden Sie mit Ihrer Kita, lassen Sie sich von dem Erzieher/innen Ratschläge geben, denn nur wenn alle zusammenarbeiten, kann eine erfolgreiche Abgewöhnung zustande kommen. 

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