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Kampfkünste können nicht genau mit dem Begriff Sport definiert werden, wie viele Leute ihn verstehen: Dies liegt daran, dass sie sich in Konzeption und Zielen unterscheiden; Sie haben eine Tradition und eine philosophische und prägende Komponente, die weit über den reinen Wettbewerbsteil hinausgehen.

                           

Kampfkunst Zürich - Moo Do- Martial Arts

                      

Westliche Sportarten betonen eher den Wettbewerb, während östliche Kampfkünste mehr Wert auf Selbsterkenntnis legen. Sie basieren daher auf einer Philosophie, die unter anderem, die Integration von Körper und Geist betont und eine meditative Komponente hat. Und deshalb haben auch die nicht-physischen Aspekte der Kampfkunst einen langfristigen Einfluss auf die geistigen Veränderungen der Teilnehmer.
Viele Menschen haben zudem ein falsches und durch Actionfilme getrübtes Bewusstsein für Moo Do- Martial Arts (Budo auf Japanisch) und seine verschiedenen Aspekte.

Sinn und Zweck der Kampfkunst ist letztendlich die Vervollkommnung des Charakters.


In der Kampfkunst geht es nicht darum, zu gewinnen oder zu verlieren oder besser und stärker zu werden als die anderen. Die innere Haltung des Schülers bestimmt die Art und Verlauf seiner Entwicklung.

Es geht daher nicht um Gewinnen oder Verlieren, wie bei den vielen populären Sportarten, sondern um die Selbstentwicklung. Für jedes Moo Do muss man sich konzentrieren, im Moment sein, die eigene Stärken und Schwächen kennen und sie alle effektiv und positiv einsetzen. Es gibt keine guten oder schlechten Situationen. Herausforderungen, wenn sie überwunden werden, tragen zum persönlichen Wachstum bei.

Alles ist ein Prozess des Lernens über sich selbst. Im Taekwondo gibt es z.B. bei den Formen keinen Gegner und die Schüler müssen sich einen „vorstellen" - dies erfordert und dient der Konzentration. Das ist nicht einfach, besonders wenn sie unsicher oder gehemmt sind, wird es viel Zeit in Anspruch nehmen. Ob es nun einen echten oder einen imaginären Gegner gibt, sie lernen, sich wohl zu fühlen, sie lernen, selbstsicherer, mutiger und positiver zu sein: Sie treten mit Menschen in Verbindung, ohne ein Wort zu wechseln.
Moo Do erfordert die Konzentration auf das hier und jetzt, die Gegenwart, den Geist und den Körper, um genau in diesem Moment präsent zu sein.

Und deshalb haben auch die nicht-physischen Aspekte der Kampfkunst einen langfristigen Einfluss auf die geistigen Veränderungen.

Kampfkünste zum Beispiel gelten als besonders effektiv, um das Auftreten von Stress zu reduzieren, um effektives Energiemanagement zu lernen und in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen, denn wichtige Dimensionen wie Entfernung, Zeit und Position des Gegner/ Partner hinzukommen.


Eine angemessene Praxis der Kampfkünste erhöht das Gefühl von Harmonie, Kontrolle und Selbstwertgefühl.

Indem Sie lernen, Kontrolle über Ihre Gedanken zu haben, bekommen Sie eine tiefere Verbindung mit Ihrem Geist und erlernen das wahre Ich. Es gibt nichts, was einen Menschen stärker macht als in der Gegenwart zu sein und gleichzeitig mit seinem Geist verbunden zu sein.

         

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