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Tagesausflüge mit Kindern organisieren – Routenplanung und Checkliste zur Ausrüstung

Notre expert

Ein Ausflug ins Grüne mit der ganzen Familie ist wie ein kleiner Kurzurlaub. Der Tapetenwechsel lässt den Alltag in Vergessenheit geraten und das gemeinsame Erkunden der Umgebung stärkt die Beziehungen zueinander. Besonders Wanderungen durch die Natur sind beliebt, schliesslich ist die Schweiz reich an idyllischen Routen. Die folgenden Tipps zur Routenplanung sowie die Checkliste zur Ausrüstung können helfen einen erholsamen Tag zu organisieren.


Routen kindgerecht auswählen

Damit ein Kurztrip nicht zur Qual wird und quengelnde Kinder das Ergebnis sind, sollten Wanderwege entsprechend der Ausdauer der jüngsten Familienmitglieder ausgewählt werden. Müssen während einer Tour beispielsweise zu starke Steigungen überwunden oder schwieriges Terrain gemeistert werden, kann das mit Kindern eine Herausforderung werden. Weitere Empfehlungen für kindgerechte Wanderwege:

  • Abwechslung: Je spannender die Umgebung, desto mehr Spass haben die Kleinsten an der Wanderung. Eine gute Mischung aus Wald, Wiesen, Seen, Hütten und Bächen wirkt wahre Wunder und bietet dem Nachwuchs viel Gelegenheiten zum Entdecken.
  • Rastplätze: Um die gute Laune zu fördern, sind Wanderrouten mit Kinderspielplätzen als Rastplatz eine gute Wahl. Dort kann die Familie eine Pause einlegen und der Nachwuchs nach Herzenslust toben.
  • Weg: Rundwege sind generell vorzuziehen, weil sie interessanter sind, als den gleichen Weg zweimal abzulaufen.
  • Abenteuer: Eltern sollten bedenken, dass Kinder die meiste Freude an einem Abenteuer haben und deshalb die Wanderung auch als solche „verkaufen“. Geheimnisvolle Höhlen, sagenumwobene Etappen oder lustige Geschichten zur Region können unterwegs kleine Durchhänger überbrücken und zum Durchhalten animieren.


In diesem Beitrag wurden einige Anregungen zum Wandern mit Kindern sowie ergänzende Tipps für die erfolgreiche Planung arrangiert.


Checkliste zur Ausrüstung

Unterwegs mit Kindern sollte es an nichts mangeln und auch Schuhe sowie Bekleidung müssen stimmen. Die Checkliste soll beim Arrangieren der Ausrüstung helfen:

  • Rucksack – perfekt eingestellt und sinnvoll bestückt

In erster Linie ist es elementar, dass die Rucksäcke der Eltern optimal angepasst werden. Das beugt Rückenschmerzen und Verspannungen vor. Grundsätzlich muss es für gelegentliche Tagesausflüge kein teures Modell sein. Doch auch bei einem einfachen Rucksack müssen Schultergurte so eingestellt sein, dass sie zuverlässig auf der Schulter aufliegen und sich der Ansatz der Träger in der Mitte der Schulterblätter befindet. Die Träger dürfen am Hals oder unter den Armen keinesfalls einschneiden.

Ausguck - Wanderungen

Sollte der Kauf eines neuen Rucksacks anstehen, ist der Rückenlänge die grösstmögliche Aufmerksamkeit zu schenken. Sie ist hinsichtlich der Grössenauswahl entscheidend. Im Rucksack-Ratgeber des Spezialisten für Outdoor-Produkte Campz heisst es hierzu: „Die Distanz zwischen der Höhe des Beckenknochens bis zum siebten Wirbelknochen (legt man das Kinn auf die Brust, steht dieser Wirbel hervor) gibt diesen Wert an.“ Auf der Internetseite des Fachhändlers wurden Empfehlungen für die richtige Rückenlänge für Männer und Frauen aufgeführt. Neben der individuellen Rückenlänge kommt es auch auf Hüft- und Brustgurt, Ergonomie, das Taschenrepertoire und Volumen an. Die zusätzlichen Gurte entlasten den Rücken ungemein. 20 bis 35 Liter Fassungsvermögen reichen für Tagesausflüge. Schwere Utensilien werden möglichst weit unten im Rucksack und nah am Rücken aufbewahrt, um den Schwerpunkt korrekt zu platzieren.


Tipp: Kinder möchten oft die gleiche Ausrüstung wie ihre Eltern und haben Freude daran ihren eigenen Rucksack zu tragen. Sie könnten beispielsweise ihre Trinkflasche oder Snacks mitführen. Das grösste Gewicht sollte aber im elterlichen Gepäck zu finden sein.

  • Schuhwerk – Halt und Komfort ein Muss

Stabile Schuhe sind beim Wandern unverzichtbar. Sie sollten, egal ob Erwachsenen oder Kindern, beim Laufen maximalen Halt geben und dem Umknicken vorbeugen. Viele Wanderschuhe ragen über die Knöchel hinaus, was die Stabilität beim Laufen über Stock und Stein optimiert. Schuhwerk für Tagesausflüge darf nicht zu schwer sein, da die Füsse ansonsten schnell ermüden. Der Tragekomfort ist nicht weniger wichtig. Eltern müssen sich Zeit nehmen für die sorgfältige Auswahl der richtigen Grösse und auf hochwertigen Materialien achten.

  • Bekleidung

Luftig lockere Textilien sind an warmen Tagen vorteilhaft. Naturfasern wie Leinen wären ideal, weil sie Schweiss hervorragend aufnehmen und schnell an die Umgebung abgeben. Das hält die Haut trocken und beugt dem Hitzestau vor. Baumwolle ist stattdessen eher ungeeignet, weil sie sich regelrecht vollsaugt und nur langsam trocknet. Alternativ zu Leinen kann zu Funktionskleidern aus modernen Mikrofasern gegriffen werden. An kühleren Tagen ist die Garderobe wiederum an die Wetterlage anzupassen. Das Zwiebelprinzip ist generell eine gute Wahl. Zum Schutz vor der Sonne sind Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen praktisch.

Da viele Kinder von Wasser magisch angezogen und Kleider schnell nass werden, ist das Mitführen von Wechselkleidung ratsam. Auch ein schnelltrocknendes Outdoor-Handtuch kann nicht schaden.

  • Schutz vor Zecken und Mücken
    Zum Schutz vor Zecken sind lange Hosen empfehlenswert. Aber auch abwehrende Lotionen und Sprays sind zuverlässige Helfer gegen Parasiten- und Mückenstiche.
  • Proviant

Natur - Wanderungen

Ausreichend Getränke dürfen beim Wandern nie fehlen. Wasser, Saftschorlen (mindestens 2 Drittel Wasser) oder Tee ohne Zucker sind ideale Durstlöscher. Ein bis zwei Liter pro Person sollten es sein, abhängig von der Streckenlänge. Als Snacks eignet sich alles, was mit den Händen gegessen werden kann: Hartgekochte Eier, Gemüse-Sticks, Käsewürfel, Butterbrote, Nüsse und getrocknete Früchte. Frisches Obst sollte in Dosen verpackt werden, damit es im Rucksack nicht zerquetscht wird. Eine Mülltüte sollte griffbereit sein, um Rastplätze stets sauber zu verlassen.

  • Erste-Hilfe-Set


Mit kleinen Unfällen ist zu rechnen. Für die schnelle Wundversorgung sind Pflaster, Desinfektionsspray und Wundsalbe ausreichend. Bei grösseren Verletzungen wird der Ausflug besser abgebrochen. Kopfschmerztabletten, Mullbinden, Blasenpflaster und Kompressen runden die Notfall-Apotheke ab. Ein Taschenmesser ist nicht nur zum Zerschneiden von Verbandsmaterial nützlich, sondern auch zum Schnitzen von Holz.


Heutzutage ist das Mitführen eines Handys immer eine sinnvolle Entscheidung. Im Notfall lässt sich umgehend Hilfe rufen. Wichtig: Bevor der Ausflug startet Akku laden!


Wie Eltern im Notfall richtig reagieren, hat das Onlineportal für Schweizer Wanderwege zusammengefasst.

  • Bargeld und Kamera

Etwas Bargeld schadet nie, um beispielsweise in einem Gasthaus oder einer Rasthütte Halt machen und der Familie eine Stärkung gönnen zu können. Die Kinder haben einen besonderen Vogel oder eine bunte Blume entdeckt? Gut, wenn die Eltern eine Kamera parat haben, um die schönsten Momente des Ausflugs festzuhalten.

  • Individuelles Zubehör für die Kleinsten

Möglicherweise sind Wickelutensilien und Windeln notwendig. Das treibt das Gesamtgewicht zwar in die Höhe, wer sich jedoch auf ein Minimum an Extras beschränkt, wird auch das Tragen können.

Was tun bei müden Kindern?

Sind sich Eltern nicht sicher, ob ihre Kinder die gesamte Tour durchhalten und allein laufen, ist Vorsorgen gefragt. Möglicherweise wird ein Buggy oder eine Kindertrage erforderlich, um die Wanderung trotz müder Kinder fortsetzen zu können. Der Buggy ist allerdings nur eine Option, wenn es das Terrain zulässt.


Weitere Tipps zum Wandern mit der Familie hier in der Übersicht.

Bilder unter pixabay.com: Bess-Hamiti; lukasbieri; adege

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Adressen

> Lausanne

Das Olympische Museum

-Museumsveranstaltungen und Workshops
- Familienausflug - Olympisches Museum Lausanne
- Unsere Sonderausstellungen «im Freien Zugang»


Wollen Sie die grossen Olympischen Momente noch einmal erleben? Mit den Champions mitfiebern?

> Zürich

Musée Visionnaire - Outsider Art in Zürich

Oeffnungszeiten: Mi-So 14-18 Uhr und nach Vereinbarung
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten im Musée Visionnaire jederzeit freien Eintritt, Begleitpersonen bezahlen den regulären Eintritt.
Das Kinderprogramm des Musée Visionnaire basiert auf einer aktiven Auseinandersetzung mit der Kunst und den Kunstschaffenden. Unsere Vermittlerinnen reisen mit den Kindern in die phantasievolle Welt der ausgestellten Künstler.
Weiterhin im Angebot besteht unser Kreuzworträtsel mit Fragen zur Ausstellung, Entdeckungsparcours für Gruppen und Geburtstage sowie das kostenlose Postkarten-Malatelier.

> Walkringen

Sensorium im Rüttihubelbad - Interaktives Museum zur Entfaltung der Sinne

Sensorium - Interaktives Museum rund um das Thema „Sinne“ im Rüttihubelbad

> Sion

Swisspeak Resorts SA

Ob im Sommer oder im Winter, alleine oder zu zweit, mit Freunden oder Familie: SWISSPEAK Resorts lädt Sie ein, die Schweizer Alpen auf eine einzigartige Weise zu erleben.

> Nax

Tourismus Region Nax - Mont Noble-Gebiet!

Über der Stadt Sion thronend, ist die Region Mont-Noble ein Urlaubsort für das ganze Jahr. All unsere Aktivitäten wurden für das Wohlbefinden unserer Gäste massgeschneidert. Im Sommer zeigt sich die Natur in ihrer vollen Pracht und der Gast kann auf den zahlreichen Pfaden unsere Region entdecken.

Erleben Sie die Einfachheit im Herzen des Val d'Hérens, in einem Rahmen, in dem die Natur noch erhalten ist.

Bergfreunde, Liebhaber von Traditionen und Gemütlichkeit, Wandervögel und Abenteuerlustige: Mont-Noble Region erwartet Euch, im Herzen des Wallis, auf 1300m und nur 20 Minuten von Sion.

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