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Eltern können ihrem Kind helfen, indem sie auf die Frage antworten: "Wie fühle ich mich in dieser Lage?" Als Eltern müssen wir aufmerksam sein und nicht zögern, mit dem Kind ins Gespräch zu kommen, wenn es Zweifel oder Ängste äussert. So können wir ihm lehren, wo es Ratschläge, Hilfe, „soziale Unterstützung“ erhält, die es ohne Zweifel im Leben benötigen wird.
Gehört die Auseinandersetzung mit sich selber bereits im Kindesalter natürlich dazu, profitiert der Jugendliche in der Pubertät, in der das Selbstvertrauen massiv auf die Probe gestellt wird, davon. Hat ein Kind es bis dahin nicht gelernt, kann es schwierig werden, erst dann damit anzufangen.
Denkanstösse:
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Nehmen Sie sich Zeit, um zuzuhören. Helfen Sie ihm, seine Gedanken präzise auszudrücken.
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Vermeiden Sie es, die Sorgen zu bagatellisieren. Das Kind muss sich ernst genommen fühlen.
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Zeigen Sie ihm auf, dass es andere Kinder gibt, die die gleichen Probleme haben.
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Sicherheit vermitteln und führen: Versuchen Sie Ihr Kind zu verstehen, sein Problem zu erfassen, aber lassen Sie es sein Problem selbst lösen. Unterstützen Sie es auf seinem Weg, in dem Sie Fragen stellen, die ihm helfen, eine mögliche Lösung zu finden. Servieren Sie ihm keine fertigen Lösungen sondern vermitteln Sie ihm Vertrauen in seine Fähigkeiten.
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Realisierbare Anforderungen stellen: Ihm helfen, realistische Herausforderungen zu finden: beginnen Sie mit dem Kind zu analysieren, was es gut gemacht hat, und widmen Sie sich erst dann dem Problem. Nachher helfen Sie ihm, die entsprechenden Herausforderungen zu benennen.
Zudem sollten Eltern Folgendes vermeiden:
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Seien Sie nicht zu aufdringlich. Es ist normal, dass das Kind gewissen Schwierigkeiten selber die Stirn bieten möchte. Ein Kind braucht Platz und Zeit, um seine Kapazitäten und Fähigkeiten auszuprobieren.
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Achtung Psychologie! Versuchen Sie nicht, den Psychologen zu spielen und all seine Seelenzustände kennen zu wollen.
Das Urteil anderer wird immer wichtiger - Eltern - Lehrer - Freunde - Klassenkameraden
Die Selbstachtung des Kindes hängt nicht nur von seinem persönlichen Urteil ab, sondern zunehmend auch von dem der andern. Der Vergleich mit den andern gibt bestimmt Antrieb, kann aber auch zum Druck werden. Das Kind muss sich demzufolge viel mehr anstrengen, um ein gutes Bild von sich zu geben!
Solange das Kind klein ist, üben die Eltern den grössten Einfluss aus. Dieser verringert sich mit der Sozialisierung des Kindes und den neuen Bezugspersonen (z.B. die Lehrerin). In der Pubertät fragt man sich dann manchmal, ob uns die Kinder überhaupt noch zuhören. Man muss aber wissen, dass auch in dieser Zeit die elterliche Zustimmung wichtig ist. Eltern sind sich nicht immer bewusst, wie viel Kraft sie den Kindern geben können, indem sie ihnen vertrauen, indem sie ihnen zeigen, dass sie Vertrauen haben in ihre Fähigkeiten, in ihre Person. |