Stillen

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Stillen

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stillenDie meisten Frauen können stillen, wenn sie wollen- und wenn sie genügend Unterstützung von ihrem Umfeld erhalten. Denn zu Beginn sind Mutter und Kind unerfahren und benötigen kompetente Beratung, viel Ruhe und Geduld. Stillen muss gelernt sein.


In den ersten Tagen, wenn die Milch noch nicht richtig fliesst, das Kind ungeduldig und falsch an der Brust saugt, entstehen häufig wunde, rissige Brustwarzen. Das kann äusserst schmerzhaft sein, heilt jedoch in der Regel schnell ab, sobald Mutter und Kind eingespielt sind.

Stillen hat ausschliesslich Vorteile:

  • Ihr Kind erhält genau die Nährstoffe, die es braucht.
  • Ihr Kind erhält genau soviel Nahrung wie es braucht – kein Übergewicht.
  • Ihr Kind ist weniger anfällig auf Allergien.
  • Ihr Kind erfährt unbedingte Nähe und Zuwendung.
  • Ihre Gebärmutter bildet sich besser zurück.
  • Ihr Bauch ist schneller wieder flach.
  • Ihr Gewicht reduziert sich praktisch von alleine.
  • Sie sind weniger schnell wieder fruchtbar.

Muttermilch ist im ersten Lebensjahr die ideale Nahrung für Ihr Kind, da es sämtliche Nährstoffe, die ein Baby braucht, zur Verfügung stellt. Gleichzeitig bietet das Stillen Ihrem Kind Nähe und Geborgenheit, wichtige Grundlagen für eine stabile emotionale Entwicklung.

Wie oft, wie lange stillen?
Man ist von strengen Stillrhythmen und Zeitplänen abgekommen. Stillen Sie Ihr Kind, wann immer es hungrig ist und so lange, bis es satt ist. Jeglicher Rhythmus, der nicht dem Kind entspricht, kann sich negativ auf die Milchproduktion auswirken, denn die Milchproduktion ist ein ausgeklügeltes System, das direkt auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt ist. Je nach Tageszeit unterschiedet sich die Zusammensetzung der Milch und die Fliessgeschwindigkeit verändert sich während dem Stillen.
Der einzige Gradmesser sind Sie und Ihr Kind. Stillen Sie Ihr Kind so lange und ausgiebig, wie es für Sie beide gut ist. Ein gestilltes Kind kann nicht überfüttert werden.
In der Regel wollen Kinder in den ersten Wochen alle 2 Stunden gestillt werden. Erst allmählich können Babys mengenmässig mehr trinken und bleiben länger satt. In den ersten Wochen kann es von Vorteil sein, wenn Sie Ihr Kind nach dem Beenden der Mahlzeit von der Brust nehmen. Denn längeres Saugen beansprucht die Brustwarzen zusätzlich.

Der Milcheinschuss
Einige Tage nach der Geburt beginnen die Brüste mit der eigentlichen Milchproduktion. Bis dahin bekam Ihr Kind ausschliesslich Vormilch oder Kolostrum. Diese ist nährstoff- und proteinreicher als die folgende Muttermilch und für das Neugeborene äusserst wertvoll. Ihre Brüste fühlen sich jetzt prall und riesig an. Schwellen die Brüste weiter an, werden hart und warm, dann kühlen Sie sie nach dem Stillen mit einem Quarkwickel oder einem Cold-Pack.
Manchmal erfasst das Kind in dieser Phase die Brustwarzen nur mit Mühe. Achten Sie gut darauf, dass Sie das Kind richtig anlegen. Innerhalb der nächsten Tage sollte sich das System von Angebot und Nachfrage einpendeln und Ihre Brüste sollten sich weniger gespannt anfühlen.

Stillberatung
Bei Stillproblemen, Fragen und Unsicherheiten wenden Sie sich an die Stillberatung. Diese Frauen sind sehr erfahren und bieten kompetente Hilfe an. Die Krankenkasse muss 3 Beratungssitzungen übernehmen. Es lohnt sich, diese Hilfe zu beanspruchen, denn häufig lassen sich Probleme rasch lösen.

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> Bern 23

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