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Illegale Drogen

Amphetamine
Ob als Aufputsch- oder Dopingmittel, als Fit- und Schlankmacher oder als Partydroge: Amphetamine oder "Speed" sind psychoaktive Substanzen, die im Alltag und in der Freizeit mehr Leistungsfähigkeit, Wachheit und Wohlbefinden versprechen und daher oft missbräuchlich verwendet werden.
Der Konsum von Amphetaminen kann zu Herz-Kreislauf-Problemen, wie Blutdruckschwankungen, Bluthochdruck und Schlaganfällen (Hirnblutungen)  führen und bei Injektionen besteht die Gefahr einer HIV oder Hepatitis-Infektion. Regelmässiger Amphetaminkonsum führt zu einer psychischen Abhängigkeit, wobei beim Absetzen der Droge auch körperliche Symptome, wie Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit und Unruhe beobachtet werden.

Cannabis
Obwohl der Cannabis-Konsum in der Schweiz weitverbreitet ist (rund 28% der 15-39-jährigen haben mindestens einmal in ihrem Leben gekifft), bleibt es eine gestzlich verbotene Substanz. Der Konsum sowie der Handel mit Cannabis sind folglich strafbar. 
Cannabis bewirkt unter anderem eine Veränderung des Blutdrucks, Muskelentspannung, Mundtrockenheit, gerötete Augen, ein verändertes Bewusstsein, Euphorie und Rededrang. Zu den Risiken gehören neben der Schädigung der Lungen durch das Rauchen, Beeinträchtigungen der Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistung, erhöhtes Schizophrenierisiko, Angst und Depressivität. Bei häufigem Cannabis-Konsum entwickelt sich eine leichte körperliche Abhängigkeit wobei das Risiko einer psychischen Abhängigkeit gravierender ist.  

Ecstasy - XTC - MDMA
XTC ist eine synthetische Droge, die hauptsächlich mt der Techno-Szene in Verbindung gebracht wird. Ecstasy wird als Pille oder Pulver geschluckt und wirkt aufputschend, löst ein allgemeines Glücksgefühl aus und verändert das Bewusstsein von Raum und Zeit. Darauf folgt der so genannte "midweek blues" mit Schlafstörungen, depressive Verstimmung und Angststörungen. Das Abhängigkeitspotenzial von MDMA ist umstritten, das Absetzen von Ecstasy führt jedoch zu psychischen Entzugserscheinungen.

Halluzinogene
LSD, Zauberpilze und Engelstrompeten werden unter anderem unter dem Begriff Halluzinogene zusammengefasst. Das gemeinsame Merkmal liegt darin, dass sie Sinnestäuschungen und tiefgreifende psychische Veränderungen hervorrufen können. Charakteristisch ist dabei ein verändertes Erleben von Raum und Zeit sowie der eigenen Person. Da die Dosierung insbesondere bei Pilzen schwer abschätzbar ist, besteht bei jedem Konsum die Gefahr von Vergiftungen. Weitere RIsiken sind unter anderem: Blutdruckabfall, Herzrasen, Atemnot, Übelkeit, Krampfanfälle, Verwirrtheit, Zerfahrenheit, Sprach- und Sehstörungen und Angst. Der regelmässige Konsum kann zu einer psychischen Abhängigkeit führen. 

Heroin
Heroin wirkt sich unter anderem euphorisierend, angsthemmend und schmerzlindernd aus. Man fühlt sich zufrieden, ruhig und selbstbewusst. Das Abhängigkeitspotenzial von Heroin ist enorm und kann zu psychischer wie physischer Abhängigkeit führen. Langfristige körperliche Schäden entstehen hauptsächlich durch verunreinigen Stoff. Durch schlechte Lebensbedingungen und Spritzentausch sind Heroinabhängige einem erhöhten Risiko von HIV- und Hepatitis B + C-Infektionen und Mangelerscheinungen ausgesetzt. Weitere Risiken ergeben sich hauptsächlich aus dem Risiko der Überdosierung: Atemdepression, Blutdruckabfall, Bewusstseinseintrübung und Tod.

Kokain
Die Modedroge schlecht hin. Gerade in der Schweiz ist der Kokainkonsum steigend und hält neben Managern und Models auch die Partywelt auf Trab. Auf die kurz anhaltende euphorisierende Wirkung folgt schon bald das Down. Der Griff zur nächsten Linie liegt nahe, was das hohe psychische Abhängigkeitspotential von Kokain erklärt.
Kokain kann auch gespritzt werden, woraus sich ein erhöhtes Risiko ergibt, sich mit HIV oder Hepatitis B + C zu infizieren.

Schnüffelstoffe
Auch in der Schweiz machen Kinder und Jugendliche frühe Drogenerfahrungen mit Schnüffelstoffen, da sie leicht zugänglich und nicht verboten sind. Schnüffelstoffe sind enthalten in Klebstoffen, Klebstoffverdünnern, Lacke, Farbverdünner, Fleckenentferner, Feuerzeuggas, Nagellack und Nagellackentfernern, um nur einige zu nennen. Trotz Toleranzbildung entsteht selten eine körperliche Abhängigkeit. Die Stoffe schädigen jedoch massiv das Gehirn.

(Quelle: Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme)

Informationsbroschüren der sfa können hier gratis bestellt oder heruntergeladen werden.

Amphetamine
Ecstasy Halluzinogene Heroin
 Kokain  Schnüffelstoffe  


  

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Veranstaltungen

  • 08.09.2012 09.09.2012

    Die Suche nach dem verwunschenen Schatz>>
    Am Abenteuerwochenende der Suchtpräventionsstelle erleben Familien unter professioneller Anleitung kleinere und grössere Abenteuer. Dabei ist eine spielerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten in Risikosituationen verbunden. Das Weekend findet am 8./9. September 2012 statt. Anmeldungen sind bis am 10. August möglich.

 
 

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