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Kochen und backen mit Kindern – Tipps für stressfreies Gelingen

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Kochen und backen mit Kindern – Tipps für stressfreies Gelingen

Notre expert

Das gemeinsame Kochen und Backen soll Kindern und Erwachsenen gleichermassen Spass machen. Damit das klappt, sind eine gute Vorbereitung, ausreichend Zeit und Geduld elementare Zutaten. Dieser Beitrag macht auf Tipps aufmerksam, die ein möglichst entspanntes Miteinander fördern.

Praktische Hinweise zur Vorbereitung

Damit beim Werkeln in der Küche alles griffbereit ist, müssen zunächst alle Zutaten gekauft und Koch- sowie Backutensilien bereitgelegt werden. Das beugt Hektik in der Küche vor und steigert die Vorfreude. Beim Kochen ist ein bunter Mix aus Zutaten empfehlenswert, weil Kinder die Welt der Farben lieben und das Auge stets mitisst. Eine Gemüsepfanne mit rotem Paprika, Erbsen und Karotten kommt beispielsweise besser an, als ein grüner, langweiliger Einheitsbrei. Abwechslung ist gefragt, damit Kinder auch Lust zum Probieren entwickeln.

Beim Backen bereitet wiederum das Dekorieren von Kuchen, Törtchen und Desserts grosse Freude. Gerade Kinder lieben es, Dinge mit bunten Extras zu verzieren. Um den Spass an der Sache zu steigern, sollte rechtzeitig entsprechende Dekoration beschafft werden. Da sich die Auswahl im stationären Einzelhandel oft in Grenzen hält, lohnt sich der Blick ins Internet. Im Onlineshop MakeUrCake sind Kuchendekor und Backzubehör für verschiedenste Anlässe erhältlich. Darunter bunte Zuckerstreusel, Muffinaufleger und Lebensmittelfarben.

Gleichermassen müssen sicherheitsrelevante Vorbereitungen getroffen werden. Je nach Alter der Kinder sind scharfe Messer, Scheren und ähnliches ausser Reichweite zu platzieren. Heisse Backbleche, Kuchenformen, Backofen und Herd stellen ebenfalls Risiken dar. Eltern müssen diese Gefahren beachten und mit gutem Beispiel vorangehen. Die Verwendung von Topflappen sollte gleichermassen ein Muss sein, wie das Erklären potenzieller Verletzungsrisiken. Wissen Kinder, warum sie gewisse Dinge nicht anfassen oder benutzten dürfen und verstehen sie den Zusammenhang, lassen sich gefährliche Situationen eher vermeiden.

Kinder beim Pizza machen


Extratipp:

Auf der Arbeitsfläche sollten ausschliesslich Utensilien bereitliegen, die aktuell benötigt werden. Alles andere, wird vor dem Backen oder Kochen entfernt. Was nicht nötig ist, lenkt ab. Das gilt auch für Zwischenarbeitsschritte: Geht es beispielsweise ans Plätzchen backen, wäre es beim Kneten des Teiges ungünstig, wenn bereits die verlockende Dekoration griffbereit steht. Sie zieht Kinderaugen magisch an und könnte das Vorankommen unnötig verzögern.

Ausreichend Zeit einplanen

Nichts schmälert die Freude am Kochen und Backen mehr, als Stress und Hektik. Zudem passieren schneller Unfälle, wenn Kinder sich beeilen sollen und die gute Laune schwindet schnell. Erwachsene sind gut beraten reichlich Zeit einzuplanen. Mehrere Stunden vergehen wie im Flug. Der Zeitaufwand darf daher niemals unterschätzt werden. Da auch das Aufräumen dazugehört, muss hierfür ebenfalls Puffer eingebaut werden. Kinder lernen im Idealfall von Beginn an, dass Abwaschen und Ordnung schaffen Teil der Küchenarbeit ist.

Rezepte anpassen

Viele Rezepte sind für Kinder zu kompliziert. Die Überforderung lässt nicht lange auf sich warten, was schade wäre. Es ist wichtig die Rezepte vorab durchzulesen und zu prüfen, ob der Nachwuchs mit Zutaten und Zubereitung zurechtkommen wird. Grundsätzlich gilt: Kinder sollen so viel wie möglich mithelfen.

Das Online-Kochbuch Swissmilk hat einfache Rezeptideen zum Kochen mit Kindern arrangiert, die dahingehend als Orientierung dienen können. Dabei wurde auf kurze Arbeitsschritte Wert gelegt, um der begrenzten Aufmerksamkeitsspanne von Kindern gerecht zu werden.

Gleichbehandlung

Kochen oder backen mehrere Kinder gleichzeitig, müssen Erwachsene sicherstellen, dass alle die gleichen Möglichkeiten haben. Beim Kneten von Teig wäre es zum Beispiel vorteilhaft, wenn jedes Kind seine eigene Portion zubereiten darf. Ist nur ein Kind damit beschäftigt, könnte es den anderen langweilig werden oder es entsteht Eifersucht. Das führt wiederum zu Streitereien.
Küchenregeln aufstellen
Regeln sind wichtig. Sie geben Kindern einen Handlungsrahmen und gleichzeitig Sicherheit. Daher sollten auch für die Küche Regeln festgelegt werden. Diese könnten für Kinder beispielsweise folgendermassen formuliert sein:
• Erst Schürze anziehen, dann loslegen!
• Backbleche werden nur von Erwachsenen in den heissen Ofen geschoben!
• Küchenmaschinen werden von Mama und Papa bedient

Ständige Beaufsichtigung

Verbrennungen, Stürze vom Stuhl, Schnittwunden und Co. Die Liste möglicher Verletzungen ist lang. Dass Kinder nie unbeaufsichtigt gelassen werden dürfen, sollte zwar selbstverständlich sein, ein Hinweis dazu scheint aber dennoch angebracht. Schliesslich ist die Versuchung gross, wenn zum Beispiel das Telefon klingelt oder die Nachbarin ruft, kurz den Raum zu verlassen. Doch genau diese Momente der Unachtsamkeit führen am Ende zu Unfällen. Erwachsene blenden Ablenkungen besser konsequent aus und gewährleisten die Aufsicht durchgehend.
Abschliessend ein Video zur Inspiration:

Weitere Anregungen für kreative Freizeitaktivitäten finden Sie hier.

Quellenangabe Fotos: mccartyv / congerdesign / laterjay / Skitterphoto unter pixabay.com

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