Teilen:

Chaos im Familienhaushalt vermeiden

Notre expert

Chaos im Familienhaushalt vermeiden
Der Alltag einer Familie ist meistens turbulent. Gerade wenn die Kinder noch jünger sind, versinkt die Wohnung mitunter im Chaos. Damit das nicht zum Dauerzustand wird, müssen Familien ihren Haushalt organisieren. Das funktioniert sogar ganz ohne Stress.

Struktur in den Alltag bringen
Wenn viel los ist, dann helfen Routinen. Ist nämlich etwas zur Routine geworden, muss man nicht mehr nachdenken. Die Aufgaben erledigen sich dann wie von selbst. Solche Routinen können beispielsweise sein:

Nach dem Essen das Geschirr in die Spülmaschine räumen
Jeden Abend herumliegende Wäsche in den Wäschekorb geben
Jeden Morgen beim Verlassen der Wohnung den Müll mitnehmen
Vor dem Zubettgehen gemeinsam das Spielzeug im Kinderzimmer wegräumen

So entstehen weder Geschirrberge noch Wäschehaufen und auch im Kinderzimmer verschwinden die Stolperfallen. Solche kleinen Aktionen kosten nicht viel Zeit. Fünf Minuten reichen meistens aus. Bis solche Routinen im Alltag etabliert sind, dauert es etwa vier Wochen. Dann erledigt sich zumindest ein Teil des Haushaltes quasi nebenbei. Ordnungsroutinen helfen auch den Kindern. Wird etwas jeden Tag auf die immer gleiche Art und Weise gemacht, muss nicht mehr darüber diskutiert werden.

Gegen Chaos im fortgeschrittenen Stadium hilft der Wecker-Trick. Er funktioniert so: Ein Zimmer oder einen Zimmerbereich auswählen, Eieruhr oder Smartphone-Timer auf fünf Minuten stellen. In diesen fünf Minuten räumt man dann auf, wischt ein wenig Staub oder giesst die Grünpflanzen. In fünf Minuten kann man viel schaffen, wenn man konsequent dranbleibt. Investiert man morgens und abends jeweils fünf Minuten, wird die Wohnung ohne grossen Aufwand ordentlicher. Ist die Zeit abgelaufen, wird abgebrochen. Aufgaben, die länger als fünf Minuten dauern, beispielsweise die Badreinigung, Bügeln oder Fensterputzen, kommen in einen Wochenplan. Jede Aufgabe wird dann fest einem Tag zugeteilt. Sowohl Routinen als auch Tagesaufgaben lassen sich unter den Familienmitgliedern aufteilen. Auch Kinder können schon kleinere Aufgaben erledigen, etwa ihr Geschirr in die Spüle stellen oder ihre Wäsche nach dem Tragen in den Wäschekorb legen.  Hier wird genauer beschrieben,  wie Kinder lernen, selbständig Aemtli im Haushalt zu übernehmen.

Ungemein entlastend ist es, ungeliebte Aufgaben an eine Haushaltshilfe zu delegieren. Selbst wenn sie nur alle 14 Tage vorbeischaut. Es nimmt viel Druck, wenn in regelmässigen Abständen eine gewisse Grundordnung hergestellt wird. In Zürich finden Familien eine Putzfrau unkompliziert das Vermittlungsportal Book A Tiger.  Der Stundensatz beginnt bei 35 CHF pro Stunde. Die Ausgabe lohnt sich, denn man spart dadurch jede Menge Nerven und vor allem Zeit. Zeit, die Eltern mit ihren Kindern verbringen können.

Vom Perfektionismus verabschieden
Eltern sollten sich nicht verrückt machen, wenn doch einmal etwas liegen bleibt. Mit Kindern im Haushalt kommt der Tagesablauf schnell durcheinander – trotz aller Routinen und Pläne. Davon geht die Welt nicht unter. Tagesaufgaben lassen sich auch auf den nächsten Tag verschieben. Stress entsteht oft nur durch die eigenen Erwartungen. Stets alles ordentlich und sauber halten? Dazu gesund und abwechslungsreich kochen, die Kinder umsorgen, den Garten und das Haustier pflegen? Das alles zusätzlich zum Job? Hier sollten Eltern ihren eigenen Perfektionisum überdenken
 und ihre Ansprüche an die Haushaltsführung herunterschrauben. Sauberkeit und Hygiene sind sicherlich wichtig, doch dafür muss man nicht jeden Tag den Staubwedel schwingen.

Bildnachweis: clipdealer.d/vonLieres

Teilen:

Adressen

Andere Adressen

Veranstaltungskalender

A lire

Voir également

Unsere Partner