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Nahrungmittelallergien

Eczema

Nahrungsmittelallergien
 
Die Symptome für eine Nahrungsmittelallergie können in unterschiedlicher Weise auftreten. Oft machen sie sich in Form von Hautreaktionen bemerkbar, wie beispielsweise Ekzeme oder atopische Dermatitis, die vor allem bei Kindern zutage treten.


Wenn das Kind an einer Nahrungsmittelallergie leidet, erscheinen die Symptome bei 80 % der Fälle im ersten Lebensjahr in Form von atopischen oder allergischen Ekzemen, welche unter anderem auch als atopische Dermatitis oder Neurodermitis bezeichnet werden.

Wenn das Kind älter wird, bricht die Allergie immer weniger als atopische Dermatitis aus.

Die Hälfte der betroffenen Kinder leiden unter einer Nahrungsmittelallergie. Die allergischen Reaktionen treten oft in Form von „Schüben“ auf, die sich nach 6 bis 24 Stunden, oder bei manchen Personen nach 48 Stunden nach der Aufnahme des Allergens äussern.
 
Der Nesselauschlag:
Nesselausschläge, die durch eine Nahrungsmittelallergie ausgelöst werden, sind  bei
Kindern unter einem Jahr relativ rar und treten nur in 13% der Fälle auf. Mit dem Wachstum nimmt diese allergische Form allerdings zu.
 
Asthma: Seltener wurden Asthmaanfälle bei Kindern unter 3 Jahren beobachtet. Ein Asthmaanfall, ausgelöst durch eine Nahrungsmittelallergie wurde häufiger bei Kindern
zwischen 3 und 15 Jahren diagnostiziert.
 
Quincke-Oedem: Anschwellen des Gesicht, der Lippen der anderen Körperteile; diese Anzeichen tauchen normalerweise nach dem 1. Lebensjahr auf. Je älter das Kind wird, je grösser sind Anzeichen einer Nahrungsmittelallergie.
 
Kehlkopfödem: Die Anschwellung des Kehlkopfes provoziert eine gedämpfte Stimme,
Schwierigkeiten beim Einatmen oder beim Schlucken; in ganz schlimmen Fällen kann der Tod durch Ersticken eintreten. Diese allergische Reaktion sind bei Kindern unter einem Jahr seltener,  treten aber bei 12 % der Kinder zwischen 6-15 Jahren auf.
 
Verdauungsstörungen: Erbrechen, Durchfall oder Bauchweh. Den allergisch bedingten Verdauungsstörungen wurden in der Vergangenheit zuwenig Beachtung geschenkt und werden daher wenig als solche erkannt.
 
Nasenkatarrh und Bindehautentzündung: Rote, schmerzende und juckende Augen und ständiges Niesen oder eine permanent verstopfte Nase, können auch auf allergische Reaktionen hindeuten.
 
Das Mundsyndrom (oder Lessof-Syndrom): Es tritt beim Essen einer Frucht oder Gemüse auf, der Gaumen beisst, die Lippen schwellen an, der Schluckakt wird schwierig. Dieses Syndrom tritt häufig in Verbindung mit einer Pollenallergie auf.
 
Anaphylaktischer Schock
Diese allergische Reaktion tritt bei Kindern sehr selten zutage, nimmt aber bei den Erwachsenen zu. Ein anaphylaktischer Schock, der nicht behandelt wird, führt leider meistens
zum Tode. Dr. Bock aus der USA schätzt, dass jährlich ungefähr 150 Erwachsene und Kinder
sterben. Das ist empörend und traurig, da es manchmal verhindert werden könnte.

Im Vergleich sterben 3000 Menschen in Frankreich an den Folgen durch Passivrauchen.


  

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